Ein interessanter Bericht über Gehälter in Deutschland.
Aus dem Gedächtnis heraus: ausgelernte Fleischer und Bäcker bekommen rund 1.900€ im Monat, KFZ-Mechaniker 2.790€, Krankenpfleger 2.350 €, Baggerfahrer: 2.470 €.
Hier fragt sich allerdings: in welchen renommierten Etablissements wurde hier recherchiert? Ich kenne niemanden der in diesen Berufen diese Vergütungen erhält. Die Realität sieht leider anders aus!
Für diesen Beitrag wurde scheinbar gar nicht recherchiert. Dieser Beitrag von Kabel eins in der Sendung „Abenteuer Leben“ erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung, bei dem durch falsche Informationen versucht wird Lehrer ins falsche Licht zu rücken, indem behauptet wird, „Lehrer sei der Ausbildungsberuf mit dem man am meisten verdienen könne“. Lehrer ist natürlich kein Ausbildungberuf und muss Gehaltsmässig somit mit Berufen verglichen werden, bei denen ein Studium erforderlich ist. Ein Chirug beispielsweise hat ebenfalls ein Studium und bis vor wenigen Jahren ein Praxisjahr in einer Klinik zu absolvieren, bevor er Arzt ist. Im Beitrag wurde ja richtig gesagt, dass man um Lehrer werden zu können ein Studium und eine 2 jährige Referendariatszeit bestehen muss. Somit ist der Lehrerberuf kein Ausbildungsberuf, denn unter dem Begriff „Ausbildungsberuf“ versteht man in der Regel einen Beruf zu dessen Ergreifung man eine Lehre absolvieren muss. Die Verantwortlichen haben entweder diesen Unterschied nicht begriffen oder schlimmer noch die Tatsachen extra falsch dargestellt, um den Hass gegen Lehrer zu schüren.
Damit ist der Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 des StGB erfüllt.
Ausserdem müssten auch Berufe wie Pilot, bei denen man mehr als 10000 Euro verdient, mit verglichen werden, denn nach einer Ausbildung von 2 Jahren ist man Pilot mit einem solchen Einstiegsgehalt, wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass ein Teil der Ausbildungskosten von 150000 Euro zurückgezahlt werden müssen. Trotzdem ist ein Lehrergehalt mit 3000 Euro natürlich viel weniger. Was bei einem Vergleich der Gehälter natürlich auch berücksichtigt werden muss ist der Zeitaufwand. Lehrer müssen wenn Sie ihren Beruf ordentlich machen mindestens 50 Stunden pro Woche arbeiten, meistens 70 Stunden. Erst wenn man die Schulferien einrechnet sinkt dieser Wert. Ein Lehrer muss wenn er eine volle Stelle hat 26 Stunden pro Woche halten (abhängig vom Bundesland) Wenn jede Schulstunde nur mit einer Stunde vorbereiter wird hat man schon 52 Stunden. Dazu kommt noch die Zeit für die Korrektur einer Klassenarbeit (mindestens 6 Stunden), die Zeit für Organisatorisches, beispielsweise als Klassenlehrer, Organisation von Klassenfahrten, Elternabend, Elterngespräche, angebotene Arbeitsgemeinschaften für Schüler etc. Diese Arbeitstzeiten entsprechen ebenfalls eher dem eines Arztes als einem Baggerfahrer. Eine Krankenschwester hat evtl. weniger Arbeitsstunden als ein Leherer, dafür aber den Nachteil der Schichtarbeit, der ausgeglichen werden muss und die Körperliche Arbeit die bei einem Leherer wegfällt. Die genannten psychischen Belastungen eines Lehrers halte ich für vergleichbar, da in diesem Beruf das Burn out Syndrom ebenfalls häufig vorkommt.
Für diesen Beitrag wurde scheinbar gar nicht recherchiert. Dieser Beitrag von Kabel eins in der Sendung „Abenteuer Leben“ erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung, bei dem durch falsche Informationen versucht wird Lehrer ins falsche Licht zu rücken, indem behauptet wird, „Lehrer sei der Ausbildungsberuf mit dem man am meisten verdienen könne“. Lehrer ist natürlich kein Ausbildungsberuf und muss gehaltsmäßig somit mit Berufen verglichen werden, bei denen ein Studium erforderlich ist. Ein Chirurg beispielsweise hat ebenfalls ein Studium und bis vor wenigen Jahren ein Praxisjahr in einer Klinik zu absolvieren, bevor er Arzt ist. Im Beitrag wurde ja richtig gesagt, dass man um Lehrer werden zu können ein Studium und eine 2 jährige Referendariatszeit bestehen muss. Somit ist der Lehrerberuf kein Ausbildungsberuf, denn unter dem Begriff „Ausbildungsberuf“ versteht man in der Regel einen Beruf zu dessen Ergreifung man eine Lehre absolvieren muss. Die Verantwortlichen haben entweder diesen Unterschied nicht begriffen oder schlimmer noch die Tatsachen extra falsch dargestellt, um den Hass gegen Lehrer zu schüren.
Damit ist der Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 des StGB erfüllt.
Außerdem müssten auch Berufe wie Pilot, bei denen man mehr als 10000 Euro verdient, mit verglichen werden, denn nach einer Ausbildung von 2 Jahren ist man Pilot mit einem solchen Einstiegsgehalt, wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass ein Teil der Ausbildungskosten von 150000 Euro zurückgezahlt werden müssen. Trotzdem ist ein Lehrergehalt mit 3000 Euro natürlich viel weniger. Was bei einem Vergleich der Gehälter natürlich auch berücksichtigt werden muss ist der Zeitaufwand. Lehrer müssen wenn Sie ihren Beruf ordentlich machen mindestens 50 Stunden pro Woche arbeiten, meistens 70 Stunden. Erst wenn man die Schulferien einrechnet sinkt dieser Wert. Ein Lehrer muss wenn er eine volle Stelle hat 26 Stunden pro Woche halten (abhängig vom Bundesland) Wenn jede Schulstunde nur mit einer Stunde vorbereitet wird, hat man schon 52 Stunden. Dazu kommt noch die Zeit für die Korrektur einer Klassenarbeit (mindestens 6 Stunden), die Zeit für organisatorisches, beispielsweise als Klassenlehrer, Organisation von Klassenfahrten, Elternabend, Elterngespräche, angebotene Arbeitsgemeinschaften für Schüler etc. Diese Arbeitszeiten entsprechen ebenfalls eher dem eines Arztes als einem Baggerfahrer. Eine Krankenschwester hat evtl. weniger Arbeitsstunden als ein Lehrer, dafür aber den Nachteil der Schichtarbeit, der ausgeglichen werden muss und die Körperliche Arbeit die bei einem Lehrer wegfällt. Die genannten psychischen Belastungen eines Lehrers halte ich für vergleichbar, da in auch im Lehrerberuf das burn out Syndrom häufig diagnostiziert wird.